zum Inhalt

Was geht es mich an? Kein Raum für Missbrauch!

Das Bugenhagen Berufsbildungswerk startet eine Interventions- und Präventionsoffensive zum Schutz vor sexualisierter Gewalt.

Mit der Auftaktveranstaltung am 6. Januar 2014 „Was geht es mich an?“, knüpft die Einrichtungsleiterin, Inka Kielhorn, an ein Thema, zu dem inzwischen in Schulen und in Bildungseinrichtungen viel geredet und bereits vieles umgesetzt wurde.
Insbesondere Jugendliche und junge Menschen mit Beeinträchtigungen können die Handlungen sexualisierter Gewalt nicht wirklich erkennen und wissentlich ablehnen.
„Daher dient diese Veranstaltung der gemeinsamen Vorbereitung für eine verbesserte Prävention innerhalb und außerhalb unserer Einrichtung. Um somit unsere Unterstützung zum bestmöglichen Schutz unserer anvertrauten jungen Menschen vor sexualisierter Gewalt zu erweitern und zu optimieren,“ eröffnete Inka Kielhorn in ihrer betont verantwortungsbewussten Ansprache an ihre Mitarbeitenden.
In einem einstündigen Impulsreferat vom Fachverband Zündfunke e. V. Hamburg, wurden die Mitarbeitenden des Bugenhagenwerks durch die Fachreferentin  Christina Okeke vielschichtig und anregend in die Thematik eingeführt.
Rund 180 Mitarbeitende wirkten anschließend aktiv in konstruktiven Workshops mit, um geeignete Möglichkeiten zur Verbesserung des Schutzes zu diskutieren.
Eine mannigfaltige Präsentation der Impulse und unterschiedlichen Sichtweisen aus den einzelnen Workshops regte einen weiteren interessanten Austausch zwischen der Einrichtungsleitung und den Mitarbeitenden an.
Die Einrichtungsleitung äußert sich positiv darüber, dass der erste Schritt für die Präventionsoffensive getan ist. „Für unsere Bildungseinrichtung wird hieraus ein weiterer wichtiger Baustein als Qualitätsmerkmal wachsen,“ erläutert Inka Kielhorn.
Ein erster Ausblick in das künftige Streben des Bugenhagenwerks zu diesem Thema,  ist die Entwicklung von Schutzkonzepten für den pädagogischen Alltag zu etablieren. Mit neuen Ideen die jungen Menschen aufzuklären und selbstbewusster zu machen, wie sie sich behaupten können  – auch wenn es um verbale Anzüglichkeiten geht.
Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Leitung plant Inka Kielhorn einen Verhaltenskodex für Mitarbeitende zu erarbeiten. Insgesamt ist es das Ziel,  einen Teil zur gesamtgesellschaftlichen Sensibilisierung zu dieser Thematik beizutragen.

zurück zur Übersicht