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07.05.2014

Ein Papagei als Wecker und vier Tage Sonnenschein- Die Freizeitfahrt ins Elbsandsteingebirge

Vom 23. bis 27. April fuhr das Freizeitbereichs-Team des Bugenhagen BBWs mit zehn Auszubildenden ins Elbsandsteingebirge um dort zusammen mit einer Gruppe des Berufsbildungswerks Kolping aus Hettstedt zu Wandern.

Nach einer gut siebenstündigen Autofahrt erreichte die Reisegruppe bestens gelaunt das Hotel in Dubice (Tschechien) und bezog nach einem ausgezeichneten Abendessen die Zimmer und sammelte Kräfte für den kommenden, ersten Wandertag. Dieser begann mit einer kleinen, zweistündigen Wandertour zu einem Tretrollerverleih, von wo aus es zurück zum Hotel auf zwei Rädern und mit gehöriger Geschwindigkeit ging. Dort angekommen gab es eine kleine Stärkung und nach der Ankunft der Gruppe Auszubildender samt Betreuer aus Hettstedt ging es gleich weiter zu einer Kahnfahrt auf der Kirnitsch. Die eindrucksvolle Natur vom Wasser aus zu betrachten, fesselte die Jugendlichen, so dass oft nur das Geräusch der Handys, mit denen kräftig fotografiert wurde, die Stille unterbrach. Zurück zu den Bussen musste natürlich wieder gewandert und durch enge Felsspalten geklettert werden, was neben der Anstrengung auch etwas Mut erforderte, von den Jugendlichen aber mit Bravour gemeistert wurde. Am nächsten Morgen wurden alle, wie auch an den anderen Tagen, von den zwei hoteleigenen Papageien geweckt, die Dank der Fürsorge der Jugendlichen mit Karotten und anderem Gemüse versorgt wurden. Nach dem Frühstück ging es dann für alle zu einer Wanderung hinauf zur „Bastei", welche sich in der Nähe von Bad Schandau befindet, von wo aus man einen mehr als eindrucksvollen Ausblick auf das Umland der Sächsischen Schweiz hatte. Nach dem Abstieg ging es dann weiter in ein Wellnessbad, um dort im Whirlpool bzw. in einem entspannenden Lichterbad die Kräfte zu regenerieren, die für den Samstag nötig waren. Da ging es hinauf zu den Schrammsteinen und dieser Aufstieg war nicht nur der längste, sondern teilweise auch steil und führte über Leitern und Naturtreppen, was aber durch die Abwechslung allen großen Spaß machte. Der Ausblick von oben auf die Elbe und die gelben Rapsfelder war wiederum traumhaft, vor allem weil die Sonne, wie auch an den Tagen zuvor, schien, als wollte sie das Durchhaltevermögen der jungen Auszubildenden belohnen. Am Abend entspannten sich alle im Hotel, spielten Karten oder unterhielten sich in kleinen Grüppchen. Der letzte Tag der Reise bestand dann aus der Rückfahrt, die jedoch einen zweistündigen Aufenthalt in Dresden beinhaltete, wo die ganze Gruppe den historischen Stadtkern mit seinen alten bzw. wiederaufgebauten Gebäuden besichtigte. Nach der Verabschiedung von den „Hettstedtern", mit denen schon kleine Freundschaften aufgebaut wurden, erreichten die Auszubildenden müde, aber voll neuer Eindrücke und nach schönsten Tagen in der Natur, Timmendorfer Strand am frühen Sonntagabend.

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