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10.07.2014

„Probleme gab es keine, nur Schwierigkeiten, die aber gelöst wurden, bevor sie zu Problemen wurden“

Die Mitarbeit der Auszubildenden aus der Tischlerei des Bugenhagen Berufsbildungswerkes Timmendorfer Strand beim Kulissenbau der Eutiner Festspiele ging erfolgreich in die zweite Runde.

Schon das zweite Jahr in Folge halfen Auszubildende der Tischlerei des Bugenhagen Berufsbildungswerkes bei der Gestaltung der Bühnenkulisse, diesmal zum Stück  „Der Troubadour“, der Eutiner Festspiele 2014 mit. Unter Leitung der beiden Ausbilder und Tischler-Meister Hans Joachim Bauer und Günter Hardekopf, waren  die insgesamt 13 Auszubildenden aus dem BVB (Berufsvorbereitende Maßnahmen), dem ersten und dem zweiten Lehrjahr ganze fünf Wochen eifrig dabei, die angelieferten Bühnenelemente zu bearbeiten. Insgesamt wurden im Arbeitsprozess 850 Löcher aus Spannplatten gesägt und abgeschliffen, die vorher von einer Zeichnung passgenau auf die Originalgröße umgerechnet und übertragen werden mussten. „Das Gefühl an so etwas Großem zu arbeiten und dann die fertige Kulisse zu sehen ist toll! Da freut man sich schon und ist auch richtig stolz!“ äußerte sich Marvin Radtke (20), einer der Auszubildenden, zu der Mitarbeit beim Bühnenbau. Laut Herrn Bauer ist es faszinierend zu sehen, wie die Auszubildenden mit den Aufgaben wachsen. Ein gutes Beispiel war für ihn Robin Meyer (21), der normalerweise eher schüchtern ist, aber aufblüht, wenn es um etwas Spezielles geht und gerade beim Übertragen der Maße seine Mitauszubildenden stetig mehr motivierte, um den Abgabetermin auch einzuhalten. Festspiel-Beirat und Mitorganisator Arend Knoop kam während der Arbeiten sogar im Bugenhagen Berufsbildungswerk vorbei, um sich vor Ort einen Eindruck von dem Fortschritt zu machen und äußerte sich durchwegs positiv über die Zusammenarbeit: „ Die Zusammenarbeit verlief wieder wirklich gut, das hätten wir so nicht hinbekommen!“.  Als Dankeschön für die Mithilfe lud die Geschäftsführerin der Eutiner Festspiele, Tina Ziegler, alle beteiligten Auszubildenden und ihre Ausbilder zu einer Vorstellung ein, damit sich alle ein Bild ihrer Arbeit „in Aktion“ machen können, was von den Jugendlichen dankend angenommen wurde.  

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