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03.09.2007

Im Berufsbildungswerk wurden 132 junge Menschen nach bestandener Prüfung freigesprochen.

"Lernen als Chance - der Weg in die Zukunft", so lautet das Motto des Bugenhagen Berufsbildungswerkes in Timmendorfer Strand. Auf ihrem Weg in die Zukunft konnten am Freitag 132 Auszubildende einen wesentlichen Etappensieg für sich verbuchen.
Sie erhielten ihre Zeugnisse und Urkunden über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung.

Auszubildende aus 17 unterschiedlichen Berufsrichtungen wurden in einer würdevollen Feierstunde geehrt. Die Auszubildenden des kaufmännischen Bereiches und aus der Informatik sind schon auf Grund der früheren Prüfungstermine im Juli feierlich verabschiedet worden.

Das Bugenhagen Berufsbildungswerk bietet im Auftrag der Agentur für Arbeit

jungen Menschen mit Lernbehinderungen oder körperlichen und psychischen Behinderung die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen oder an Berufbildenden Maßnahmen teilzunehmen.

Die Einrichtungsleiterin Inka Kielhorn drückte in ihrer Begrüßungsrede ihre Freude über diesen besonderen Tag aus. Sie sagte:“ Die meisten von euch waren fast 1000 Tage hier und heute ist - Der Tag der tausend Tage für Euch -.“

Die neue Schulleiterin der Berufsschule in der Außenstelle Timmendorfer Strand, Birgit Becker, sagte in ihrer Ansprache zu den Prüflingen: „Gehen Sie mit Selbstbewusstsein auf ihre neuen Ziele zu. Sie haben heute bescheinigt bekommen, dass sie das können. Feiern sie heute diesen Erfolg.“

In diesem Jahr bedeutete für 80% der Absolventen die erfolgreiche Prüfung, auch die Zuerkennung des Hauptschulabschlusses und somit, das Erreichen eines weiteren Etappensieges auf ihrem Weg in die Zukunft.

Joshua Carson und Sebastian Bunge gelang es, mit ihren musikalischen Darbietungen die feierliche Stimmung schwungvoll und gekonnt und jugendgerecht aufzugreifen.

Lena Meier, ehemalige und hoch engagierte Vorsitzende der Auszubildendenvertretung, wünschte ihren Kolleginnen und Kollegen alles Gute für die Zukunft.

Dass sich die Perspektiven für die jungen Menschen verbessert haben, spiegelt sich auch in den Integrationsquoten des vergangen Jahres wieder. In seiner Rede sagte Ausbildungsleiter Hartmut Binder an die Prüflinge gewandt: "Wir freuen uns, dass wir ihnen bei ihrem größten Erfolg zur Seiten stehen durften." Hartmut Binder betonte darüber hinaus, dass mit Hilfe des Bugenhagen Berufsbildungswerkes über 30 Auszubildende ihren Führerschein Klasse B bestanden haben.

Erfreulicherweise halten in diesem Jahr schon die Hälfte der jungen Menschen, am Tag der Freisprechung, einen festen Arbeitsvertrag in den Händen.

Und für einen weiteren Teil der Absolventen sind die Bemühungen soweit fortgeschritten, dass in absehbarer Zeit ein Arbeitsvertrag in Aussicht steht. Die Auszubildenden, die bisher noch keinen erhalten haben, werden auch nach der Verabschiedung aus dem Bugenhagen Berufsbildungswerk noch weiter von den Mitarbeiterinnen aus dem Integrationsfachdienst unterstützt und bei der Arbeitsplatzsuche begleitet.

Der Tag der Freisprechung ist auch der Tag der Würdigung für die erbrachten Leistungen. Die Anstrengungen und das Durchhaltevermögen der Auszubildenden und das Engagement aller Beteiligten aus Ausbildung, Internat, den Rehafachdiensten und der Berufsschule, haben die zu einem beachtlichen Resultat von 92,3% bestandener Prüfungen geführt. Das beste Ergebnis der letzten 15 Jahre

Brigitte Schulz-Löffler

 

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