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20.04.2009

Austausch, Einsichten und gemeinsamer Spaß

standen auf der diesjährigen Speisekarte des Besuches der Auszubildendenvertretung Greifswald im BBW in Timmendorfer Strand.

Viele Koche verderben den Brei…, so lautet zumindest ein weitläufig bekanntes Sprichwort. Dass dies nicht immer so sein muss, machte das letzte  Treffen zweier Auszubildendenvertretungen deutlich. Am ersten Aprilwochenende hatte die AZV des Bugenhagen Berufsbildungswerkes die Vertretung aus Greifswald zu Gast. Nach einer kurzen Kaffeepause eroberten die  Rehabilitanden die Lehrküche des Bildungswerkes und 20 junge Menschen scharrten sich, die Kochlöffel schwingend um Töpfe und Pfannen, um eine  anschließend Pastaparty vorzubereiten.

Mit lautstarker musikalischer Untermalung wurde gemeinsam geschnippelt, gerührt und gewürzt. Man kam miteinander ins Gespräch und auch wenn es die eine oder andere kleine Küchenkatastrophe gab, saßen anschließend alle am reich gedeckten Tisch. Bei Kerzenschein ließen sich die Auszubildenden und ihre Betreuer die Eigenproduktion schmecken. Der Abend klang mit handgemachter Gitarrenmusik aus und alle freuten sich auf den folgenden Tag. Am Samstag startete die Gruppe mit einem ausgiebigen Brunch und einer Infotour durch das BBW. Besonderes Interesse fand die Neugestaltung des Freizeitbereiches und der z. Zt. stattfindende Umbau der Internatszimmer für Rollstuhlfahrer.

Den Nachmittag verbrachte die Gruppe im nah gelegenen Lübeck, voller Vorfreude auf einige Runden Cosmic-Bowling am Abend. Am Sonntag hieß es nach einem Strandspaziergang leider schon wieder Abschied nehmen. Der Gegenbesuch in Greifswald noch in diesem Jahr wurde jedoch  fest versprochen, denn alle Beteiligten sind sich einig, dass der regelmäßige Blick über den eigenen Tellerrand den Horizont erheblich erweitert. Erfahrungen darüber zu machen wie andere ihre Aufgaben erledigen, bereichert das eigene Tun. Die Jugendlichen sehen in ihrer gemeinsamen Bildungswerk und Ländergrenzen übergreifenden Arbeit viele Vorteile und haben erkannt, dass viele Köche den Brei ebenso  wie verderben auch durchaus versüßen können. Dieser Austausch machte allen Beteiligten eindeutig Appetit auf mehr.
 

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