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Ein Mehrwert für alle

10. Februar 2022

Seit bereits einiger Zeit besteht nun schon erfolgreich die Kooperation mit der Ludwig Fresenius Schule in Lübeck. Dort werden unter anderen Ergotherapeut*innen ausgebildet, die in den drei Jahren ihrer schulischen Ausbildung auch längere Praktika absolvieren müssen. Mittlerweile waren und sind aktuell mehrere angehende Ergotherapeut*innen aus den verschiedenen Schuljahren für je drei Monate in unterschiedlichen Ausbildungsbereichen des Berufsbildungswerks und unterstützen dort individuell die Teilnehmenden.

Eine Auszubildende steht mit Mundschutz in einer Küche

Die angehende Ergotherapeutin Lena Ebinger hatte eine gute Zeit in ihrem Praktikum


Lena Ebinger ist eine davon, die ihr Praktikum primär im Ausbildungsbereich „Küche“ absolvierte und dort vor allem mit einem Teilnehmenden intensiv arbeitete. „Am Anfang war es schon ungewohnt, da ich noch keine Erfahrung mit den unterschiedlichen Krankheitsbildern hier hatte und auch über keine Fachkenntnisse in der Küche verfügte. Aber durch die Hilfe der Ausbilder im BBW und auch unserer Ansprechpartnerin Frau Meyer (Förderlehrerin & Ergotherapeutin im Bugenhagen Berufsbildungswerk) konnte ich mich zügig einarbeiten und auch an Selbstsicherheit gewinnen. Ich habe dann täglich bei den praktischen Arbeiten geholfen und die Teilnehmenden individuell bestmöglich unterstützt. Vor allem mit einem Teilnehmenden habe ich in der Zeit des Praktikums intensiv gearbeitet und versucht, ihm bei seinen feinmotorischen Problemen zu helfen.“ Auch die Auszubildenden und Ausbilder freuen sich sehr über die Hilfe der Praktikant*innen, da durch die tägliche Präsenz und neuen Problem-Lösungsansätzen ein Mehrwert für alle entsteht. Das Fazit für Frau Ebinger fiel durchwegs positiv aus:  „Für mich haben sich die drei Monate trotz anfänglicher Aufregung und Unsicherheiten auf jeden Fall gelohnt. Ich konnte viele neue Inhalte erlernen und mein theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen und damit wirklich weiterhelfen. Außerdem hat mich die Wertschätzung für meine Arbeit von den Teilnehmenden, aber auch den Mitarbeitenden sehr gefreut.“