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Per digitalem Vorstellungsgespräch in den Beruf

17. September 2020

Die „Corona-Pandemie“ hatte auch auf den Absolventenjahrgang 2020 einen großen Einfluss. Abschlussprüfungen mussten verschoben werden, die Prüfungsvorbereitung wurde teilweise in Heimlernphasen durchgeführt und auch die Bewerbungen bei Betrieben und Wirtschaftsunternehmen konnte nicht immer auf herkömmlichen Wegen statt finden.

So ging es beispielsweise auch Marvin H., der in diesem Jahr seine Ausbildung zum Fachpraktiker für Elektronik (Fachrichtung: Energie und Gebäudetechnik) erfolgreich abschließen und einen passenden Arbeitgeber finden wollte. Trotz frühzeitiger Bewerbungen im Februar gab es erst einmal sehr wenig Resonanz auf seine Bemühungen. Der Integrationsdienst unterstützte, jedoch auch leider zunächst ohne Erfolg.

Nach einer weiteren, langen Heimlernphase begann im August die intensive Prüfungsvorbereitung. Für Marvin war klar, dass er nach den Prüfungen seine „ursprüngliche“ Heimat im Taunus verlassen und lieber in Nordrhein-Westfalen auf Arbeits- sowie Wohnungssuche gehen wollte. Auf seine erneuten Bewerbungsbemühungen meldete sich schließlich ein Elektrobetrieb aus Emmerich am Rhein telefonisch bei Marvin und vereinbarte ein Vorstellungsgespräch via Skype. Trotz der ungewohnten Gesprächssituation konnte Marvin von sich und seinem Können überzeugen und unterschrieb Anfang September seinen Arbeitsvertrag. Damit verbunden glückte ihm auch die Wohnungssuche in der Nähe seinen Arbeitgebers.
Dies alles wurde gekrönt von einer erfolgreichen Abschlussprüfung, die er mit „gut“ abschließen und damit bestens in das Arbeitsleben einsteigen konnte."