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Smörrebröd, gekochte Eier mit Krabben und Roastbeef - Einmal Dänemark und zurück

26. August 2019

Ende Mai hatten u.a. vier Auszubildende zur „Fachpraktikerin Hauswirtschaft“ des Bugenhagen Berufsbildungswerks die Chance, für drei Tage nach Dänemark zu fahren, um dort einen kleinen Einblick in die Ausbildung und (vor allem kulinarische) Kultur zu erlangen. Ermöglicht wurde der Austausch durch das BOOST/Interreg-Projekt, welches unterstützt durch die IHK/HWK und die Arbeitsagentur Lübeck, Auszubildende über die Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten im Nachbarland aufmerksam machen möchte. 

Am 20. Mai ging es so für insgesamt acht angehende Fachpraktikerinnen Hauswirtschaft, ihrer Berufsschullehrerin (Hanna Hagemeier) und der Ausbilderin (Elisabeth Scheipers / Bugenhagen BBW)  per Fähre nach Rödby,  um von dort zu einer Produktionsschule in Nakskov zu fahren. Nach einem herzlichen Empfang durch die dortigen Mitarbeitenden und Teilnehmenden einer Berufsvorbereitung im Bereich Küche und Service, wurden auch die anderen Erprobungsfelder wie die Holzwerkstatt und der Garten- und Landschaftsbau besichtigt.

Eine Gruppe Auszubildender steht vor einer Schule

Gute Stimmung bei der Besichtigung der CELF-Schule

Erholt durch eine Nacht, in den am Wasser gelegenen Ferienhäusern, besuchte die Gruppe erst einen eindrucksvollen Safaripark, um im Anschluss die Berufsschule „Celf“ zu besichtigen. Nach einem Rundgang durch die Fach- und Werkstattbereiche, die gerade technisch-medial gut ausgestattet waren, wurden die Teilnehmenden eingeladen, bei der Herstellung von Mayonnaise und anderen Dips zu helfen. Hierbei wurde auch über den Ablauf und die beruflichen Möglichkeiten der Ausbildung zum „Serviceassistenten“ gesprochen, die im Grunde das dänische Äquivalent zum Fachpraktiker Hauswirtschaft darstellt.

Jemand schneidet Roastbeef

Das gemeinsame Kochen war eine tolle Erfahrung für die Asuzubildenden

Am Tag darauf konnten die angehenden Fachpraktikerinnen in der Produktionsschule richtig aktiv werden und stellten gemeinsam mit den dänischen Mitarbeitenden und Teilnehmenden verschiedenste Smörrebröd her, die u.a. mit Roastbeef, Backfisch oder gekochten Eiern mit Krabben belegt wurden…Verkostung inklusive. Trotz kleiner sprachlicher Schwierigkeiten funktionierte die gemeinsame Arbeit auf Anhieb und machte allen so viel Spaß, dass viele den Wunsch äußerten, die Zusammenarbeit zu wiederholen. Der letzte Tag des Austausches wurde dann mit einer Partie Minigolf und anschließendem Soft-Eis verbracht, was den kurzen Aufenthalt in Dänemark gebührend abrundete. Für alle Teilnehmenden war es eine tolle Erfahrung und führte zu der Erkenntnis, dass es sich immer lohnt, auch mal die eigene „Wohlfühlzone“ zu verlassen und Neues zu entdecken.