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Projektwoche: "Woche der Demokratie"

27.05.2024

Vom 13. bis zum 17. Mai haben wir eine ganze Woche dem Thema „Demokratie“ gewidmet. Für die Teilnehmenden und Mitarbeitenden bedeutete dies, Zeit zu finden, ganz offen und in Ruhe über den Themenkomplex „Demokratie“ zu sprechen, besondere Aktionen wahrzunehmen und sich vor allem auszutauschen.

Ein Ergebnis der Mitmachaktion: Viele bunte Hände für die Vielfalt.

Ein Ergebnis der Mitmachaktion: Viele bunte Hände für die Vielfalt.

Die Angebote wurden gut angenommen und so gab es nach der offiziellen Eröffnung durch Einrichtungsleiterin Inka Kielhorn und den Hauptorganisator der Woche, Internatsbereichsleiter Uwe Reichelt, beispielsweise eine Mitmachaktion, mit der spielerisch vermittelt werden sollte, dass Demokratie immer vielfältig ist.
Bei einer Diskussionsrunde, bestehend aus Mitarbeitenden des BBWs und Daniel Hettwich (Flüchtlingsbeauftragter des Kirchenkreises Ostholstein und Vorsitzender des Trägervereins Gedenkstätte Ahrensbök) wurden mit den Teilnehmenden (teils eigene) Erfahrungen von Rassismus diskutiert. Es war schön zu hören, dass sich alle einig waren, dass es im BBW ein gutes Miteinander gibt und nur in ganz vereinzelten Fällen Menschen wegen ihrer Herkunft Probleme haben.

Während der ganzen Woche gab es auch ein „Demokratie-Spiel“, welches vom Expert*innenkreis Diversität angeboten wurde. Hier wurde ganz einfach und niederschwellig Demokratie und seine Begrifflichkeit wie Mehrheit, Minderheit, Gleichheit und Gerechtigkeit erklärt und durch Gruppenübungen ganz praktisch veranschaulicht. Die Teilnehmenden fanden das Spiel durchwegs positiv und hatten teils ganz eigene politische Ideen.

Demokratie stärken - Einrichtungsleiterin Inka Kilehorn bei der Eröffnung.

Demokratie stärken - Einrichtungsleiterin Inka Kilehorn bei der Eröffnung.

Ziel der Woche war es, den Auszubildenden die Bedeutung unseres demokratisches Systems näher zu bringen und klar zu machen, dass wir uns wirklich glücklich schätzen können, dass wir zu den vergleichsweise wenigen Menschen gehören, die in Freiheit und einer Demokratie leben können. Und um das zu bewahren, gibt es auch Pflichten, wie Wählen gehen, einander Zuzuhören und nicht unreflektiert den einfachen Antworten auf die Probleme unserer Zeit zu glauben, denn die gibt es so nicht.